D I A G N O S T I C

- psychiatrisches Untersuchungsgespräch

- neurologische Untersuchungen

- psychologische Testuntersuchungen

- Elektro-Enzephalographie (EEG)

- Laboruntersuchungen

 

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Das psychiatrische Untersuchungsgespräch


Das psychiatrische Gespräch wird in der Regel in Form eines halbstrukturierten Interviews durchgeführt und setzt sich quasi aus zwei Teilen zusammen: Im ersten Teil stehen die spontanen Äußerungen des Patienten im Vordergrund und der Arzt lässt sich bei der Themenwahl davon leiten. Der Betroffene erhält einerseits die Gelegenheit sich selbst mitzuteilen und seine Beschwerden, Sorgen und Ängste darzustellen. Andererseits gewinnt der behandelnde Psychiater Einblick in die Persönlichkeit, die Lebensgeschichte (Biografie – angefangen bei der Geburt bis hin zu Ausbildung/Beruf, Familienstand, Freizeitinteressen und Gewohnheiten), den kulturellen und gesellschaftlichen Hintergrund sowie die derzeitigen Lebensumstände des Patienten. Hierbei spielt die Krankheitsvorgeschichte (Anamnese) des Patienten und die seiner Familie eine zentrale Rolle. Der erfahrene Psychiater verschafft sich u.a. einen ersten Eindruck über den Zustand des Bewusstseins, des Denkens, der Konzentration und des Auffassungsvermögens.

Die neurologische Untersuchung

Die Neurologie ist ein Teilgebiet der Medizin, das sich mit der Funktion und Erkrankungen des Nervensystems befasst. Bei der neurologischen Untersuchung ermittelt der Arzt den Funktions- und Leistungszustand des Nervensystems. Diesen dokumentiert er im Neurostatus, dem neurologischen Befund.
Das Nervensystem besteht aus dem Zentralnervensystem und dem peripheren Nervensystem. Das Zentralnervensystem (ZNS) setzt sich aus Gehirn und Rückenmark zusammen. Das periphere Nervensystem umfasst Hirnnerven, Nervenwurzeln (dort, wo die Nerven das Rückenmark verlassen) und die peripheren Nerven in Rumpf, Armen und Beinen. Der Begriff -peripher- leitet sich aus dem Griechischen ab und kann mit fern vom Zentrum übersetzt werde
n.


Die psychologische Testuntersuchung

Umfasst Tests zur weiteren Erfassung von ... Depressionen, Ängsten, Demenzen, Lernstörungen und Entwicklungsstörungen.

Elektro-Enzephalographie (EEG)

Die Elektro-Enzephalographie (EEG) ist eine Methode zur Messung der elektrischen Gehirnströme, bei der die natürlichen Spannungsschwankungen der Gehirnrinde abgeleitet werden.
Mit einem EEG können krankhafte Veränderungen der elektrischen Hirnaktivität erfasst werden.
Das EEG wird heutzutage am häufigsten zur Diagnostik der epileptischer Anfälle benutzt. Auch zur Beurteilung von chronischen Schlafstörungen und dem Schlaf-Apnoe-Syndrom gehört immer ein EEG.

Laboruntersuchungen & andere Untersuchungen

Je nach Beschwerdebild kann der Arzt zusätzliche Untersuchungen veranlassen, um die Diagnose zu sichern wie z.B. Labortests (Blut, Urin), Ultraschall, Computertomografie (CT), Magnetresonanztomografie (MRT) oder Elektroenzephalografie (EEG) Elektromyografie (EMG), evozierte Potentiale (EVP), Elektrookulografie (EOG) u.a.



[Quelle netdoktor.de neurologen-und-psychiater-im-netz.de]


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